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Nermin Osmani

Kein versöhnlicher Abschluss

Montag, 11 Juni 2018 05:09

Der FC Koblenz wollte sein vorerst letztes 2.-Liga-Spiel in Kölliken erfolgreich gestalten. Es kam aber anders. Aufgrund diverser Verletzungen, Spieler, die arbeiten mussten sowie Auto- und Arbeitsunfällen musste der Zurzibieter Verein vor der Partie Forfait erklären wegen zu wenig Spielern. Deshalb gewinnt der FC Kölliken die Partie ohne zu spielen mit 3:0. Wie Sportchef Christian Rist aber erklärt, gehe es allen Spielern den Umständen entsprechend gut.

Nun gilt es für die Verantwortlichen der Mannschaft, in Bälde einen neuen Trainer zu präsentieren, der die Mannschaft in der nächsten Saison führt. Zudem müssen Spielergespräche geführt und allenfalls neue Akteure verpflichtet werden. Immerhin wird der FC Koblenz auch in der nächsten Saison in den Genuss eines Derbys kommen. Der FC Döttingen hat nämlich am letzten Spieltag den Aufstieg von der vierten in die dritte Liga realisiert. Die Mannschaft des FC Koblenz bedankt sich vor allem bei den Fans, die immer zahlreich auf der Eichhalde erschienen sind und freut sich, auch in der nächsten Saison auf deren Unterstützung zählen zu dürfen.

Doppelschlag in der Nachspielzeit

Montag, 11 Juni 2018 05:09

Nachdem der Abstieg schon in der letzten Woche besiegelt worden ist, verliert Koblenz auch das zweitletzte Spiel. Gegen Frick gibt es eine 2:4-Niederlage.

von Alessandro Crippa

Das Heimteam feierte am Mittwochabend einen Einstand nach Mass in die Partie. Nach nur gerade zwei Minuten konnte Stürmer Stjepan Kovacevic das erste Mal einnetzen. Der FC Frick schien noch gar nicht auf der Eichhalde angekommen zu sein. Vielleicht hatte man sich aber auch noch nicht an die engen Platzverhältnisse gewöhnt.

Viertes Saisontor für "Stipe"

Nach einer halben Stunde meldete sich dann aber auch Frick in der Person von Roger Herzog in der Partie an. Der Flügelspieler traf zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Resultat ging es auch in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit waren es wieder die Koblenzer, die zuerst treffen konnten. Nach einem Freistoss von Haki Hajdini war es wiederum Stjepan Kovacevic, der für das Tor zuständig war. Er beförderte den Ball mit dem Absatz ins Gehäuse der Gäste. Es war das vierte Saisontor vom Koblenzer Offensivmann, der noch in der Vorrunde zu wenig Spielanteilen gekommen ist.

Genickbruch in der Nachspielzeit

Die Koblenzer Freude währte aber nur kurz. Sieben Minuten nach der zweiten Führung glichen die Gäste abermals aus. Brian Wunderlin erzielte den Treffer.

Koblenz hatte durchaus Chancen auf ein drittes Tor, doch es wollte nicht fallen. So kam es _ einmal mehr in dieser Saison _ knüppeldick für die Rheintaler. In der Nachspielzeit erzielte der Gast aus Frick noch zwei Tore. Erneut Roger Herzog (93. Minute) und Topscorer Durim Ibrahimi (95. Minute) brachten mit ihren Treffern den FC Koblenz um Punkte. Diese hätten zwar auch nichts mehr am Abstieg geändert, aber immerhin dem Gemüt gut getan.

Letzter Auftritt in Kölliken

Morgen Samstagnachmittag hat Koblenz sein letztes Spiel der Saison auf dem Plan. Auswärts wird man in Kölliken antreten und danach in der 3. Liga weiterspielen. Die Mannschaft hofft natürlich auf einen guten letzten Auftritt, auch wenn sie selbst mit einem Sieg am Ende der Tabelle bleibt. Es geht darum, sich mit Würde und einem möglichst positiven Resultat aus der 2. Liga zu verabschieden, aber auch darum, sich nicht noch zu verletzen.

Aufstellung: Zimmermann; Seiler (79. Bajrami), Kicaj, Merki, Aliaj; Suka (69. Bilger), Hajdini, Shabani, Morina; Kovacevic (61. Bamberger), Halili.

Der Abstieg ist Tatsache

Dienstag, 05 Juni 2018 05:08

Für den FC Koblenz ist das Abenteuer in der 2. Liga zu Ende. Gegen Othmarsingen kassieren die Rheintaler eine 4:2-Niederlage und können sich deshalb nicht mehr vor dem Gang in die 3. Liga retten.

von Alessandro Crippa

Es hat nicht sollen sein. Die Fussballgötter meinten es in dieser Saison schon oft nicht gut mit dem FC Koblenz. Auch ein versöhnliches Ende wird es nicht geben, denn der Ligaerhalt kann nicht mehr sichergestellt werden. Koblenz verliert gestern auswärts in Othmarsingen mit 4:2 und bleibt deshalb auf seinen 20 Punkten sitzen. Weil Mellingen, Gränichen und auch Suhr gepunktet haben, wuchs der Rückstand auf den elften Platz auf uneinholbare sieben Punkte an.

 

Torhüter trifft

Koblenz geriet in Othmarsingen sechs Minuten vor der Pause in Rückstand, glich aber in der Person von Haki Hajdini nur eine Minute später wieder aus und ging auch mit dem Unentschieden in die Kabine.

Nach der Pause kam es zwischenzeitlich sogar noch besser für die Gäste aus dem Nordaargau. Nach einer Stunde bekam Koblenz einen Penalty zugesprochen. Wie eigentlich immer trat diesen Cihan Ceylan, der Torhüter. Auch diesmal war der Schlussmann erfolgreich und brachte die Hoffnung auf den Ligaerhalt definitiv zurück.

Zeqiraj bricht den Koblenzern das Genick

Nach einem Eckball fiel aber nach 71 Minuten der Ausgleich zum 2:2, was sich im Nachhinein betrachtet als Genickbruch erwies. Die Koblenzer Kräfte liessen zusehends nach und Othmarsingen entwickelte Druck auf das Gehäuse der Gäste.

86 Minuten waren gespielt, als Gezim Zeqiraj, der Ligatopscorer, den 3:2-Führungstreffer markieren konnte. Es war wie beim Koblenzer Führungstor ein Penalty. Gleich im Anschluss sah Captain Durim Beqiraj noch die gelb-rote Karte. Er wird in der nächsten Partie gesperrt fehlen. In der Nachspielzeit war es dann noch einmal Zeqiraj, der den Koblenzern die allerletzten Hoffnungen nahm, indem er den vierten Treffer für seine Farben schoss.

Ein anständiger Abschied

Nun ist der Abstieg also besiegelt. Es war das grosse Ziel der Koblenzer diesen zu verhindern, doch es sollte nicht sein. Für die abschliessenden Partien gegen Frick und Kölliken gilt es, noch einmal die Kräfte zu mobilisieren und sich anständig aus der besten kantonalen Liga zu verabschieden.

Nächstes Jahr wird man sich in der 3. Liga wieder mit anderen Teams messen. Die Frage ist nur noch, mit welchem Trainer und welchen Spielern. Einen neuen Trainer hat Koblenz bisher noch nicht präsentiert, einige Spieler _ so hört man sagen _ haben allenfalls die Absicht, den Verein zu verlassen. Neue Spieler könnten aber selbstverständlich dazu kommen.

Aufstellung: Ceylan; Seiler, Beqiraj, H. Brkic, Aliaj; Merki; Suka, Shabani, Hajdini, Morina; S. Kovacevic.

Ein starkes Koblenzer Kollektiv gewinnt das Spiel der letzten Chance gegen Fislisbach mit 5:1. Herausragend war dabei ein Rückkehrer. Gerettet ist der Club aber noch lange nicht.

von Alessandro Crippa

Mitte der letzten Woche wurde bekannt, dass sich der FC Koblenz und sein Trainer Gianluca Pasanisi per sofort trennten. Wie würde die Mannschaft die erneute Veränderung – es war bereits der zweite Trainerwechsel in dieser Saison – wegstecken? Die Antwort lautet: überraschend gut.

Die wundersame Rückkehr des Hasan Brkic

Die Mannschaft, die interimistisch von Sportchef Christian Rist, Vize-Präsident Yves Binkert und den beiden verletzten Spieler Boletin Hasani (Kapselriss) und Sahit Buzhala (Rückenprobleme) gecoacht wurde, startete furios. Bereits nach elf Minuten markierte Rückkehrer Hasan Brkic, der grossgewachsene Innenverteidiger das 1:0.

Brkic war für diese Partie in die Mannschaft zurückgekehrt, nachdem er zuvor mit Verletzungen und fehlender Zeit zu kämpfen hatte. Ob er auch in den kommenden drei Spielen auflaufen wird, ist noch unsicher und wird teilweise auch erst spontan entschieden werden können.

Wie die Feuerwehr aus der Kabine gekommen

Mit dem 1:0 gingen die beiden Teams in die Kabinen. Nach dem Tee zeigte sich wiederum Koblenz sehr wach und konnte seine Bemühungen gleich zweimal innert Kürze in Tore ummünzen. Nach 47 Minuten war es Flügelläufer Egzon Morina, der das 2:0 markierte und in der 55. Minute war der zentrale Mittelfeldspieler Jeton Kicaj für das 3:0 verantwortlich. Das war die Vorentscheidung, oder?

Nicht ganz. Fislisbach erholte sich zwischenzeitlich vom Schock gleich nach Wiederbeginn und investierte seinerseits mehr in das Spiel nach vorne. Nach ziemlich genau einer Stunde war es Captain Stefan Furrer, der für die Gäste das erste Tor erzielen konnte.

Härtetest am Samstag

Koblenz aber war an diesem Abend die bessere Mannschaft, zeigte sich wie gewohnt aufsässig und zeigte, dass es die Heimmannschaft war. Die Punkte blieben deshalb in Koblenz. Auch weil Hasan Brkic zwei weitere Tore markierte. In der 69. Minute erstickte er die aufkommenden Hoffnungen der Fislisbacher im Keim, in der 90. Minute setzte er mit dem 5:1 den Schlusspunkt in einer ereignisreichen Partie.

Interimstrainer Boletin Hasani war zufrieden, schaute aber bereits nach vorne auf das nächste, schwierige Spiel in Othmarsingen vom kommenden Samstag: "Klingnau hat sechs Tore gegen Othmarsingen geschossen. Das zeigt uns, dass auch wir gegen sie bestehen können." Weiter meinte Hasani, es dürfe keine Einzelkämpfer geben innerhalb des Teamgefüges: "Wir können nur als Mannschaft bestehen, müssen Spiel für Spiel nehmen und immer 150 Prozent geben!"

Aktuell beträgt der Rückstand auf den elften Platz, den ersten über dem Strich, vier Punkte. In den letzten drei Spielen ist dieser noch wettzumachen, aber natürlich nur mit weiteren Siegen.

Aufstellung: Ceylan; Bajrami, Beciraj, H. Brkic, Aliaj; Kicaj (78. E. Redzic); Suka (75. Bamberger), M. Shabani, Hajdini, Morina (82. Bilger); Halili

Der Zurzibieter Fussballclub entlässt vier Runden vor Schluss seinen Trainer sowie dessen Assistenten. Dadurch erhoffen sich die Verantwortlichen einen Schub für die letzten Spiele.

von Alessandro Crippa

Die Lage ist im Moment ziemlich prekär. Koblenz liegt nach dem Sieg von Spreitenbach gegen Suhr am Dienstag neu am Tabellenende. Der Rückstand auf den elften Platz, den über dem Trennstrich, beträgt sechs Punkte.

Wenn die Saison ab heute Samstag nun definitiv auf die Zielgerade geht, muss Koblenz einen ganz starken Schlusssprint hinlegen. Der Reihe nach bekommt man es mit Fislisbach (Rang 12), Othmarsingen (6), Frick (8) und Kölliken (7) zu tun. Der Abstieg in die 3. Liga ist noch abzuwenden, aber heute Abend – Anpfiff auf der heimischen Eichhalde ist um 19 Uhr – braucht es im Kellerduell gegen Fislisbach einen Vollerfolg.

Die letzte Chance

Nicht mit dabei sein werden Gianluca Pasanisi und sein Assistent Duschko Dundjerski. Am Mittwoch sind die Vereinsleitung und der Trainer, der erst in der Winterpause zu Koblenz gestossen ist, übereingekommen, dass die Zusammenarbeit per sofort beendet wird. Dadurch soll noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft gehen, den es vor den anstehenden letzten Partien auch unbedingt braucht. Sonst kann die Mannschaft den Ligaerhalt vergessen.

"Das ist jetzt die letzte Chance, die wir noch haben", sagt Sportchef Christian Rist. Er wird in den verbleibenden vier Spielen mit Vize-Präsident Yves Binkert sowie den verletzten Spielern Bolentin Hasani und Sahit Buzhala die Mannschaft betreuen.

Das Beste gegeben

Für Gianluca Pasanisi war die Rückrunde keine sonderlich erfolgreiche – aus neun Spielen gab es vier Punkte – dennoch ist die Trennung auch für ihn keine Freude. "Ich habe wirklich das Beste versucht", sagt er. Ihm gehe es aber immer um den Club, weshalb er auch verstehen kann, dass der FC Koblenz für den Endspurt noch alles versuchen will, um den Abstieg zu verhindern. Man sei sauber auseinander und er hofft fest darauf, dass die Mannschaft den Sprung auf den elften Rang noch packt.

In Heimspielen hat sich der FC Koblenz aber auch in der letzten, sportlich schwierigen Zeit, meistens ansprechend präsentiert und gute Leistungen abgeliefert. Jetzt fehlt nur noch das zugehörige und so wichtige Erfolgserlebnis. Ob es heute Abend kommt?

Der Rheintaler Zweitligist verliert in Lenzburg gleich mit 8:0. Nach der schwachen Leistung stellt sich zweifelsohne die Frage, ob der Abstieg noch abzuwenden ist.

Die Resignation bei den Koblenzern ist bisweilen gross, auch bei Trainer Gianluca Pasanisi. Seine Mannschaft legte gegen Lenzburg einen sehr uninspirierten Auftritt an den Tag, was alleine beim Blick auf das Telegramm unschwer zu erkennen ist. Nach 28 Minuten netzte Tomislav Bajo nämlich bereits zu 3:0 ein.

Verdutzte Koblenzer

Auch nach dem Pausentee sahen die wenigen Zuschauer auf der Wilmatten in Lenzburg Einbahn-Fussball. Nur das Heimteam erspielte sich Chancen _ und münzte diese auch in Tore um, wenn auch nicht immer. Lattentreffer und Abwehraktionen von Koblenz-Goalie Yanick Zimmermann waren nicht selten gesehen. Dennoch stand es nach einer Stunde 5:0 für den FCL.

Beim 5:0 erlaubten sich die Lenzburger sogar, die Koblenzer zu veräppeln, als Fidan Tafa einen Elfmeter treten konnte und diesen entgegen aller Erwartungen nicht aufs Tor schoss, sondern quer legte. Tomislav Bajo kam angebraust und versenkte das Leder im Tor. Die Koblenzer schauten verdutzt aus der Wäsche.

Sieg gegen Fislisbach ist Pflicht

Zu allem Übel kam auch noch, dass sich zwei Koblenzer verletzten und die Partie nicht zu Ende spielen konnten. Das Positive an der ganzen Niederlage dürften die Resultate auf den anderen Plätzen sein. Die direkten Konkurrenten der Koblenzer verloren ebenfalls, sodass der Rückstand auf das rettende Ufer sechs Punkte beträgt. "Mathematisch ist noch gar nichts entschieden", sagt Gianluca Pasanisi und verweist darauf, dass man mit zwei Siegen absolut wieder im Geschäft wäre.

Dass es aber am kommenden Samstag gegen Fislisbach auf der heimischen Eichhalde unbedingt einen Sieg braucht, ist dem Trainer bewusst. Ohne Punkte rückt der Abstieg näher, als dem FC Koblenz lieb ist.

Aufstellung: Zimmermann; Seiler, Merki, Hasani (30. E. Redzic), Bajrami (44. Aliaj); Buzhala, Halili, M. Shabani, Bamberger (52. Bilger); Di Fonzo, S. Kovacevic.

Die FCK-Kicker forderten erneut einen viel besser klassierten Gegner. Zum fünften Mal in Serie gibt es aber keinen Sieg.

von Alessandro Crippa

«Wir haben einfach das Tor nicht gemacht», sagte Gianluca Pasanisi nach der Partie ein wenig konsterniert. Seine Mannschaft hat im Heimspiel gegen den FC Gontenschwil viele _ oder präziser gesagt alle _ Chancen ausgelassen und deshalb keine Punkte geholt. In den ersten 15 Minuten hatten beide Teams je zwei gute Chancen. «Da hätte es gut und gerne 2:2 stehen können», bemerkte auch Pasanisi. So gab es bis zum Pausenpfiff keine Tore.

Sonntagsschuss führt zum Sieg

Und auch nach dem Tee ging es eine Weile, bis die Zuschauer auf der Eichhalde in Koblenz das erste und eben auch einzige Tor bestaunen konnten. Tobias Bucher war dafür verantwortlich. Es war ein absoluter Sonntagsschuss vom Gontenschwiler Kapitän. «Ich weiss nicht, ob er dieses Tor noch einmal so hinbekommen würde», meinte Gianluca Pasanisi augenzwinkernd. Die Koblenzer steckten aber nach dem Gegentreffer nicht etwa auf, nein, ganz im Gegenteil, die Rheintaler suchten mit Vehemenz den Ausgleich. Doch er fiel nicht. Einmal wurde der Ball auf der Linie gerettet, ein anderes Mal bewhrte Torhüter David Schaffer seine Vorderleute vor dem Ausgleichstreffer.

Die Sache mit der Kontinuität

«Wir haben ein gutes Spiel gemacht», meinte Pasanisi hinterher, «darauf müssen wir aufbauen». Nun braucht es am nächsten Samstag gegen den FC Lenzburg wiederum eine mindestens so gute Leistung, damit es zu einem oder sogar mehreren Punkten reichen kann.

«Wir brauchen eine grössere Kontinuität in unseren Leistungen», sagt der Trainer und meinte damit, dass nicht nach jedem guten Spiel wieder ein zerfahrenes, unkonzentriertes folgen darf.

Torhüter kehrt zurück

Zum ersten Mal in der Rückrunde hat übrigens auch Torhüter Cihan Ceylan wieder gespielt. Der Koblenzer Schlussmann sass über längere Zeit eine Sperre ab, hat aber immer voll mit der Mannschaft trainiert. Nun sei der Zeitpunkt gekommen, ihn auch wieder einzusetzen. Yanick Zimmermann und er werden sich wohl in Zukunft abwechseln. Auf der Goalie-Position hat Koblenz mit den beiden jungen Herren gar eine Art «Luxusproblem».

Aufgrund der neuerlichen Niederlage verbleibt Koblenz unter dem Strich mit fünf Punkten auf das rettende Ufer, dem elften Rang. Dem Trainer-Staff ist dies sehr wohl bewusst und man weiss auch, dass es schwierig werden wird, den Ligaerhalt noch zu schaffen. Aber man ist guten Mutes, gibt sich noch nicht geschlagen. «Dass wir es könnten, wissen wir. Aber wir müssen es auch zeigen», sagt Gianluca Pasanisi abschliessend _ gewohnt selbstkritisch.

Aufstellung Koblenz: Ceylan; Seiler, Beciraj, Hasani, Aliaj (80. Bajrami); Suka, Merki, Kicaj (82. Korkut), Bamberger (86. E. Redzic); Di Fonzo; S. Kovacevic.

Wichtiger Punkt für Koblenz?

Dienstag, 01 Mai 2018 04:54

Am Tag des Platzfestes spielt die 1. Mannschaft von Koblenz im Abstiegsduell unentschieden. Im Endeffekt kann der Punkt noch ganz wichtig sein.

(ac) – Im Moment will es einfach nicht klappen mit einem Sieg des FC Koblenz. Die Mannschaft hätte die drei Punkte im Abstiegskampf so dringend gebrauchen können. Insbesondere deshalb, weil der FC Mellingen ein direkter Konkurrent ist.

Ein 0:0 hat es für den FC Koblenz wahrlich lange nicht mehr gegeben. In dieser Saison noch gar nicht, um genau zu sein. Es hätte aber auch anders kommen können.

Zwei Top-Chancen

Nach gut 25 Minuten hatte der wiederum in die Startformation gerückte Stjepan Kovacevic eine grosse Möglichkeit auf den ersten Treffer für seine Farben. Er nahm einen halbhohen Ball direkt, schoss ihn aber über das Tor.

Die zweite Grosschance gehörte in der zweiten Halbzeit rund 20 Minuten vor Schluss Tobias Merki. Eine Hereingabe in die Mitte fand den zentralen Mittelfeldspieler, der den Ball aus elf Metern aber ebenfalls nicht im Tor unterbrachte.

Der Dank an den Torhüter

Beim FC Koblenz trauerte man zwar im Nachhinein den verpassten Chancen und somit auch dem nicht geholten Sieg nach. Man war sich aber auch bewusst, dass es ohne einen erneut überragenden Yanick Zimmermann im Tor gar keine Punkte gegeben hätte. Der junge Schlussmann rettete mehrere Male bravourös und bewahrte seine Mannschaft so vor einem Rückstand und im Endeffekt vor einer Niederlage.

 

Nächstes Kellerduell

Obschon es nicht für einen zweiten Rückrunden-Sieg gereicht hat, sah Sportchef Christian Rist auch Positives während der Partie: "Wir waren sehr diszipliniert, haben nur eine gelbe Karte erhalten." Diese hatte Durim Beciraj in der 21. Minute für ein taktisches Foul gesehen.

Am Freitag kommt es zum nächsten Duell im Tabellenkeller. Gegner ist auswärts der FC Suhr, dessen Formkurve im Moment nach unten zeigt. Dennoch steht das Team im Cup-Final und wird sich in der Hauptprobe davor das nötige Selbstvertrauen holen wollen.

Aufstellung: Zimmermnann; Seiler, Beciraj, Halili, Aliaj; Bamberger (65. Morina), Hasani (81. Bilger), Merki, Suka; Di Fonzo (66. M. Shabani); S. Kovacevic.

Heimniederlage für Koblenz

Montag, 23 April 2018 06:14

Nach einer bescheidenen ersten Halbzeit finden die Platzherren nicht rechtzeitig in die Partie zurück. Koblenz unterliegt Mutschellen mit 2:3.

Alessandro Crippa

Cheftrainer Gianluca Pasanisi konnte am Mittwoch nicht am Spiel dabei sein, deshalb haben Assistent Duschko Dundjerski und Sportchef Christian Rist den FC Koblenz gegen den FC Mutschellen gecoacht.

Doch was die beiden von ihrer Mannschaft in der ersten Halbzeit geboten bekamen, konnte sie nicht zufriedenstellen. Dundjerski sagt: "Wir haben uns natürlich mehr vorgenommen. Unser Plan sah vor, dass wir offensiven Fussball spielen und möglichst viele Tore erzielen." Das ist dem FC Koblenz aber nicht gelungen.

Nach 15 Minuten 0:2 zurück

Nach ansprechenden ersten zehn Minuten, kam der Gast nach 14 Minuten zu einem Freistoss. Der Ball fand den Weg ins Tor von Yanick Zimmermann. Den Gegentreffer musste der junge Schlussmann auf seine Kappe nehmen, drehte in der Folge aber mächtig auf. "Dank ihm haben wir nicht mehr Tore erhalten", meinte Duschko Dundjerski hinterher, "Yanick hat sensationelle Paraden gezeigt."

Den zweiten Gegentreffer innert konnte aber auch Zimmermann nicht verhindern. Er fiel nur eine Minute nach dem 0:1, Koblenz war schon nach einer Viertelstunde arg zurückgebunden.

Zu spät erwacht

Mit dem 0:2 ging es auch in die Kabinen. Dundjerski und Rist redeten der Mannschaft noch einmal ins Gewissen, dass sie wieder zu einer Einheit werden müssen auf dem Feld und dem Gegner nicht so viel Platz zugestehen sollen. Auch punkto Ballsicherheit müsse man sich im zweiten Umgang noch steigern.

Die erwartete Steigerung kam, wenn auch nicht auf der Stelle. Die Koblenzer hatten bei Weitem nicht den besten Abend eingezogen, konnten aber in der 80. Minute durch Tobias Merki den Anschlusstreffer realisieren.

"Wir können gewinnen"

Die neugeschöpften Hoffnungen wurden aber nur eine Zeigerumdrehung später im Keim erstickt. Das Tor zum 1:3 von Blerim Pnishi entschied die Partie zugunsten der Gäste. Zwar versuchte Koblenz nochmals in die Partie zurückzukommen. Dem eingewechselten Egzon Morina gelang der erneute Anschlusstreffer. Ähnlich dem ersten Koblenzer Treffer war auch das zweite Tor aus einem Gewühl im Strafraum heraus entstanden.

Gereicht hat es am Schluss nicht. Aufgrund der Niederlage des nächsten Gegner, dem ebenfalls abstiegsbedrohten Gränichen, ist Koblenz aber weiterhin in Schlagdistanz mit den Plätzen über dem Strich. Der FC Koblenz tritt heute Samstag auswärts auf der Zehndermatte an. Duschko Dunjerski ist zuversichtlich: "Wir haben zwar in der erste Halbzeit unisono versagt, uns in der zweiten dafür gesteigert. Ich habe auch Positives gesehen, zum Beispiel, dass wir keine gelbe Karte erhalten haben. Wir können es am Samstag schaffen zu gewinnen."

Aufstellung Koblenz: Zimmermann; Seiler, Beciraj, Kicaj, Bajrami (61. Buzhala); Merki, Suka (59. Morina), Hajdini, Halili, Bamberger; Di Fonzo (80. S. Kovacevic)

Koblenz feiert wichtigen Sieg

Montag, 16 April 2018 14:38

Nach zwei Niederlagen zum Rückrundenstart kann das neue Trainerduo das erste Mal reüssieren. In Spreitenbach gelang dem FC Koblenz ein knapper 1:0 Sieg.

von Alessandro Crippa

Gianluca Pasanisi, der Koblenzer Trainer, sieht den Tatsachen immer ins Auge. Auch nach dem ersten Sieg seit seinem Amtsantritt in Koblenz blieb er demütig. Er nimmt die drei Punkte aus dem Direktduell gegen Spreitenbach noch so gerne mit, meinte aber auch: "Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft zu keinem Zeitpunkt einen Vorwurf machen, aber wir haben spielerisch einfach zu lange nicht ins Spiel gefunden."

Wie Löwen aus der Kabine

Nach dem angesprochenen schwachen Start in die Partie findet der Gast aus Koblenz nach etwas mehr als 20 Minuten ebenfalls in die Gänge. Bis zur Pause fielen aber keine Tore.

In der Pausenansprache machte Pasanisi seinen Schützlingen Mut. Sie sollen sich an das Abgemachte halten und nicht nervös sein.

Das Gesprochene schien Wirkung zu zeigen, die Koblenzer kamen wie Löwen aus der Kabine. Bereits nach neun Minuten in der zweiten Hälfte konnten sie den Führungstreffer bejublen. Haki Hajdini hatten einen Freistoss über die Mauer hinweg ins Lattenkreuz gezirkelt, Shqiptar Hamdiu im Spreitenbacher Tor blieb keine Abwehrchance.

Glück gehabt

Nach dem Tor raffte sich Spreitenbach auf, nahm das Heft wieder in die Hand und setzte Koblenz unter Druck. Einmal wurde es ganz brenzlig, als der Koblenzer Verteidiger Veton Bajrami erst auf der Linie klären konnte.

Im Gegenzug stellte sich Koblenz dagegen nicht allzu clever an, als es in einer Vier-gegen-Zwei-Situation den zweiten Treffer nicht erzielen konnte.

Geduld bewahren

Am Ende sollte es reichen, Koblenz brachte den Vorsprung über die Zeit. Den Sieg wollen die Koblenzer am Mittwoch gegen den FC Mutschellen bestätigen. Dieser hat nach einem starken Rückrundenstart mit zwei Siegen am Samstag gegen Klingnau eine knappe Niederlage einstecken müssen. Die Freiämter liegen für den FC Koblenz absolut in Reichweite, ein weiterer Sieg liegt im Bereich des Möglichen.

Gianluca Pasanisi, der am Mittwoch nicht anwesend sein kann, ruft seine Spieler dazu auf, Geduld zu bewahren. "Wir können noch nicht alles, was wir in der Winterpause zusammen angeschaut haben, aufs Mal umsetzen."

Koblenz: Zimmermann; Seiler, Beciraj, Kicaj, Bajrami; Hasani (70. Merki); Suka, Halili, Hajdini, Bamberger (90. Morina); Di Fonzo (85. M. Shabani).

Aktuell

Das nächste Heimspiel der 1.Mannschaft gegen den FC Niederlenz findet am 05.09.2015 statt. Anpfiff 19:00 Uhr. HOPP KOBLENZ!!

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